Die Analyse der Kandidaten vom Samstach, 30.10.1999

Diesmal überraschte Frank uns mit der brillanten Idee, den Kandidaten Musikstücke mit auf den Weg zu geben.
Und auch uns sind bei der Analyse "schbondan" gleich ein paar treffende Titel eingefallen, die wir ergänzend beisteuern wollen.

könnte Herbert Grönemeyers "Alkohol" auf ihre Fahne schreiben (bitte Fahne nicht falsch verstehen) und begeisterte uns mit einer ausgefeilten Kopf-Choreographie, die man sonst nur bei Trabantfahrern auf polnischen Autobahnen beobachten kann. Ihr größtes Hobby ist der Wein, was sie (hoffentlich nicht nur) uns gleich sehr sympathisch machte. Auch pflegt sie einen ausgefallenen Musikgeschmack "vonbopbisglassik" und warf der Emanzipationsbewegung Stöcke zwischen die Beine, indem sie ausdrücklich "einen Herren" suchte. Na da sollte sich doch was machen lassen!

würde wohl sofort in Helge Schneiders "We are the Firefuckers" einstimmen, vor allem in die Zeile "...and after this we gona drink very lots of beer", wenngleich auch sie eher dem Wein zuspricht und einen schönen Abend, nach eigenem Bekenntnis, am liebsten mit einem Glas desselben ausklingen läßt. Naja, sie ist "spontan", wie viele, aber -und hier stellt sie eine Novität dar- sie ist die Erste, die "deswegen hier" in der Sendung gelandet ist. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, ihr "Faible" kundzutun. leider haben wir vergessen, für was sie faibelt, aber in jedem Fall staubt sie damit den zusätzlichen Siegpunkt ab.

ein toller Hecht, der sich wohl am besten mit Offsprings "pretty fly for a white guy" beschreiben läßt. Seinpermanentes Grinsen und die ebenso penetrant wiederholte Aufzählung seiner Besitztümer und beruflichen Qualifikationen, ließen erahnen, dass dieser Typ sich wohl für was besseres hält und die Sendung nur zum schnöden Hühner-aufreißen benutzen will. Pfui! Solche Herren gehören nicht in jetaime! Soll er doch zu RTL2 gehn! Dem Fass die Krone ins Gesicht schlug noch sein unverblümter Wunsch nach einer Arbeitssklavin, die im helfen soll, sein verlottertes Grundstück zu sanieren!

wird wohl selbst ein wenig gedacht haben "money for nothing" (Dire Straits - für unsere Statistikfreunde), als Frank ihr einen Groschen für die prähistorische Musikbox aus dem Kreuz leierte. Und das auch noch mit dem albernsten Schnorrerspruch, den man schon seit 20 Jahren auf den Bahnhöfen dieses Landes nicht mehr zu hören bekommt.Sie hatte sich offenbar eine Anregung, die kürzlich auf diesen Seiten stand, zu Herzen genommen und begann im Gedichtstil: "Im Wald und auf der Heide, da such ich meine Freude. Aber ich bin kein Jägersmann, deshalb trete ich in dieser Sendung an" Liebe Elke, dafür erhältst du die jetaime-Fanclub-Logik-Sondermedaille in Silber. Eine weitere Medaille steht dir zu für deine ausgefallenen Hobbies: "Pliphiotheken" besuchen, "als Beifährerin" fungieren und "Burgen und Schlosser(!) besichtigen".

Er weiß es vielleicht nicht, aber für uns war er der ideale Repräsentant für Robbie Williams "let me entertain you". Zwar suchte er zunächst vor allem damit zu unterhalten, dass er ausgiebig auf allseits bekannte Tatsachen hinwies (dass er heute hier ist, dass er sich jetzt vorstellt, dass unten eine Leiste eingeblendet ist, dass bald Winter wird, dass Silvester auch nicht mehr weit weg ist...blablabla...kurz: all solche Sachen, die wir sonst eher von Frank gewohnt sind). Auch dieser Kandidat beeindruckte mit einem sogenannten Kombinationshobby: er geht gern kochlöffelschwingend ins Kino zum tanzen. Da glaubt man es unbesehen, dass er "auch ohne Alkohol ein lustiger Dühp" ist.



Gesamtfazit der Sendung:

Nee nee - das war nix. Zur Strafe gab es diesmal auch keinen "Kandidaten der Woche". Liebes jetaime-Team; wenn ihr - nur um unser Projekt zu unterlaufen - lauter solche langweiligen, teilweise sogar normalen Kandidaten ins Rennen schickt, sehen wir uns gezwungen, die Analyse in Zukunft wegzulassen und stattdessen nur noch unanständige Witze auf diese Seite zu schreiben! Und das wollt ihr doch sicher auch nicht, oder?
Und nun noch ein Wort zu diesem Professor Hildemann. Was glaubt der eigentlich, wer er ist? So. Mehr dazu noch in dieser Woche in der Rubrik "AKTIONEN".

Die Quote:
Das musste ja so kommen: Bei so 'ner laschen Sendung reicht es halt nur für 10,7% was soviel wie 420.000 Fans bedeutet.


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