Analyse der Sendung vom
22.Januar 2000
Die Stimme der Kritik klingt heute versöhnlich. War doch die letzte
Sendung mal wieder ganz nach dem Geschmack eines verwöhnten jetaime-Fans.
Schon die einstimmenden Bilder von Frank, wie er seinen sportlichen Schlitten
elegant im Parkverbot abstellt, unterlegt mit einer äußerst
treffenden Melodei (Die übrigens ideal als Hymne für den Club
geeignet wäre - hat jemand zufällig die Platte?), und der mdr-Zentrale,
dem Mekka aller Fans ließen das Herz höher schlagen. Endlich
konnten wir auch die netten Telefondamen mal sehen, von denen wir sonst
immer nur die Stimmen hören. Auch Prof. Dr. Hildemann gab sich diesmal
alle Mühe, unseren hohen Ansprüchen zu genügen. Das größte
Stück Zucker für uns lange ignorierte Anhänger war jedoch
die minutenlange Einblendung der Original-www.jetaime.homepage.nu-Seite!
Da fällt einem ja kaum noch was zu mäkeln ein!
Kandidatin 1:
Regina hatte zwar nichts außergewöhnliches zu berichten,
überraschte nur mit dem Geständnis, dass sie u.a. "Schwimmen...einem
reinen Badeurlaub vorziehen..." würde. Die Action-Szene mit der wackligen
Skulptur zwischendurch ließ jedoch erahnen, dass Reginas Auftritt
dennoch (zumindest fürs Drehteam) Folgen hatte. Offenbar haben wir
Fans es ihrer Kunstbegeisterung zu verdanken, dass die mdr-Truppe,
um weiteren Schaden für die unbezahlbaren Ausstellungstücke abzuwenden,
kurzerhand aus dem Museeum geworfen wurde, in dem wahrscheinlich ursprünglich
die Aufzeichnung geplant war und so auf das mdr-headquarter ausweichen
musste.
Kandidat 2:
Wie sagte Frank so treffend?: "Gesehen werden verkürzt den Annäherungsprozess"
Richtig. Welcher Annäherungsprozess könnte kürzer sein,
als gar keiner.
Kandidatin 3:
"...von Beruf bin ich Verkäuferin. Zu meinem Haushalt gehören
noch zwei Wellensittiche, ein Kater und eine Katze. Da ich etwas schüchtern
und zurückhaltend bin, ist es schwer, auf normalem Weg einen Partner
zu finden. Ich bin kein Discogänger. Dennoch zählen zu meinen
Hobbies Musik, Handarbeit und Lesen. Zurzeit lese ich "Das Lazaruskind".
Es wäre schön, wenn mein zukünftiger Partner zwischen 33
und 37 Jahre alt ist und nicht größer als einssiebzich. Leider
habe ich kein Auto und kein Führerschein. Ich würde mich über
eine Zuschrift mit Bild von Ihnen sehr freun. Bis bald. Ihre Kathrin."
Kandidatin 4:
lenkte geschickt von ihrem Text ab, indem sie ihr rechtes Ohrgehänge
so verkantete, dass man nach kurzer Zeit nur noch gebannt darauf wartete,
wann es sich endlich bewegen und anfangen würde, wie das linke lustig
im Winde zu wippern. Das blieb aber bis zum Schluss der Annonce aus, der
leider viel zu überraschend kam, um noch etwas vom Inhalt mitzuschreiben
:(
Eine sehr nette Teilnehmerin, die durch ihre vielseitigen Freizeitbeschäftigungen
("Danzen, Dheater, Gonzertbesuche") wohl sehr gut bei der Zielgruppe ankam.
Doch nicht nur Erika, die gesamte Show war diesmal echt überzeugend.
Gerade für uns engagierte Fans war es wieder mal eine wahre Wohltat,
zu erfahren, dass die Stimme des Volkes auch ganz oben (beim mdr) Gehör
findet. Haben wir nicht einst auf diesen Seiten die Forderungen aufgestellt,
zum Beispiel Dr. Hildemann möge sich kürzer fassen und mehr fundierte
Aussagen bringen. Und siehe da: unverkennbar, wie sich dieser aufrechte
Psychopath bemühte, diesen Wünschen nachzukommen.
Nichtmal von Franks laienhaften Wortbeiträgen ließ er sich
diesmal irritieren...
Frank selbst beeindruckte mit tiefen Einblicken in den stressigen Arbeitsalltag eines Fernsehstars. Wir als Statistik-Freaks haben mal mitgezählt:
Quote: 10%, also 450.000 Zuschauer