mal wieder eine Analyse

Hallo zurück aus der endlosscheinenden Sommerpause.

Wer am 19.August von der ran-Pannensendung in Sat1 noch nicht genug hatte,
gab sich als Schmankerl natürlich noch die neueste Je t’aime-Folge; eine
Show, die ja seit über 10 Jahren ihren durchgehenden Erfolg aus ihren
permanenten Pleiten zieht.

Und die hoffnungsfrohen Fans sollten auch diesmal nicht enttäuscht werden:

Gleich auf die PolePosition gesetzt konnte Annemarie dann auch einen
glatten Start-Ziel-Sieg im Kampf um den „Gandidaden der Woche“ herausfahren.
Sätze wie „Mit mein Gindern warschschon öfder bohln“ liesen selbst in
Pazifisten wie mir fingernägelabknabbernderweise den Wunsch nach einem
Heckenschützen hinter den Kulissen aufkommen.
 
 
 
 

Klaus-Dieter vereint die immer öfter gefragten Fertigkeiten des
Schnittchenschmierers und Tierfilmguckers in einer Person.
 
 
 
 
 
 
 
 

Das Kandidatin Nummer drei „Abende bei Gerzenschein“ als ihr großes Faible
verkauft, begrüßen wir von der Clubleitung geschlossen mit der Bewertung
PRIMA. Als im näxten Satz aber zu erfahren war, dass an Anitas Haus grade
etliche Umbauarbeiten anfallen, stellt die Aussage sprichwörtlich schon wieder
in ein ganz anderes Licht und muss nun doch als Wink mit dem Zaunspfahl
Richtung ihres pfuschenden Elektrikers gelten.
 
 
 

Steffen ist „Unterhaltungselektronikfachmarktkettenabteilungsleiter“. Hut
ab. Die Bartnerin, die das drei Mal hintereinander ohne zu stottern aufsagen
kann...kann das drei Mal hintereinander ohne zu stottern aufsagen. 
 
 
 
 
 
 
 

Kandidatin 5 hätte uns mit ihrer Annonce beinahe so sympathiegetränkt in
den späten Abend entlassen, doch leider vergaß sie es, sich bei Franks
anschließender Fragestunde tot zu stellen. Denn befragt zur aktuellen Lage der
deutschen Nationalmannschaft, forderte Reinhilde die sofortige Reinkarnation
ihres „Lieblingsspielers Jürgen Gliensmann“. Fünf Jahre. Ohne Bewährung!

Fazit.
Entgegen des vor der Sendung über den Bildschirm flimmernden
Ankündigungstrailers begann der „Große mdr-Komikerabend“ heute schon 25 Minuten früher.
Franks Gewaahf war mal wieder so spritzig wie seine Location. Die Folge
kam übrigens live aus einer Ziegelbrennerei. Auf der verzweifelten Jagd nach
Zusammenhängen zwischen Liebe und morschen Ziegeln; Bardnerschaft und
brüchigem Gestein biss unser Idol doch ein ums andere Mal auf Granit.

   
 
 
 

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