Da ging der Kelch namens Internat-R@@b der
Woche, welcher ja bekanntlich Hohn und Spott über des Netzes peinlichste
Homepages verschüttet noch einmal deutlich an uns vorüber. Beachtlich
immerhin, wie schnell sich doch durch einen unbedacht angebrachten Link
auf einer populären Seite das Besucheraufkommen vervielfacht. Konnte
man noch am 5. Februar unsere Besucher an gerademal 2 Fingern abzählen,
so steht für den 13. Februar ein Rekord von 534 Hits. Innerhalb von
8 Tagen hatte sich also das Besucheraufkommen verzweihundertsiebenundsechzigfacht.
Man muss nicht mal einen besonders guten Taschenrechner haben, um ausrechnen
zu können, dass bei gleichbleibenden Steigerungsraten schon nach 3
Wochen 10 Milliarden Zugriffe zu erwarten gewesen wären, womit das
allgemeine Problem der Überbevölkerung plötzlich auch unseres
gewesen wäre. Sein wir also dankbar, dass sich die Besucherzahlen
doch wieder auf ihr gewohntes Niveau einzupegeln beginnen, zumal uns 1
Besucher mit Hirn 1000mal lieber ist als 10 Besucher, die na, sagen wir
mal über sowas lachen können: Frauen
an den Herd, Emanzen in den Herd.
Mal ne Frage am Rande: wer oder was ist
eigentlich TV total? Ich hab mir längst alle Kanäle außer
dem MDR abgeklemmt. Da kann man nix falsch machen.
Doch nun endlich zur jüngsten Sendung
und damit zu einer brandneuen Analyse:
Kandidatin 1 - Viola
Sie
weiß - laut Franks Vorankündigung - "ihre Chefs richtig zu nehmen".
Als
gelernte Sekräterin versteht sich dies
für Viola ja wohl von selbst.
In der Videoannonce machte sie dann sympathischerwiese
überhaupt keinen Hehl
aus ihren Kontrollverlusten beim Alkoholkonsum:
"Ich bin auf der Suche nach
einem Mann mit dem ich mich hier mal treffen
kann, um mehr als ein Glas Wein
zu trinken." Na dann - Prost!
Kandidatin 2 - Thea
Was
Thea hier nun eigentlich suchte, blieb leider ungeklärt. Die ebenfalls
beim MDR produzierte Wandersendung "Rucksack"
wurde doch am Vortag abgedreht.
Und überhaupt! Das is doch hier keine
Karnevalsprunksitzung, Thea! Ständig
grölte sie durch laue Gags von Büttenredner
Liehr ausgelöst wie ein
kastriertes Meerschweinchen los.
Die Krönung dann allerdings in der
Aussage, sie wolle auch in Zukunft noch
viel alleine reisen, "wenn sich kein Mann
findet". Unerhört! Je t'aime hat
schließlich bisher noch für jeden
noch so unförmigen Topf einen mehr oder
weniger passenden Deckel gefunden....
Ansonsten wusste die Weltenbummlerin nix
weiter zu berichten, außer das sie
sieben Achtel des Jahres damit beschäftigt
ist, durch permanentes
Urlaubmachen das Vermächtnis ihres
jüngst verstorbenen Mannes zu verbraten.
Und dann waren da noch die Kandidatinnen 3 und 4, zu denen dem Redakteur vom Dienst dann auch nix mehr eingefallen ist. Immerhin hat uns der Bilderdienst zuverlässig wie immer die vorteilhaftesten Standfotos zur Verfügung gestellt. Der geübte Betrachter wird diese zu interpretieren wissen...
Diese Gesichtsbaracke war übrigens
keine Kandidatin, sondern quasi nur zur Abschreckung eingeflogen worden.
Hoffen wir, dass es hilft
In den pausenfüllenden Dialogen geriet
Frank in der heutigen Folge einmal an
einen selbsternannten Weinexperten, wie
man ihn wohl an jedem Stammtisch in
jeder noch so heruntergekommenen Dorfspelunke
im Dutzend vorfinden kann.
Schnell hatte der Menschenkenner Liehr den
Hochstapler entlarvt und zeigte
von nun an ein ums andere Mal, welch blasiertes
Arschloch doch in ihm
schlummert.
Auf die Aussage des Schluckspechtes Herrn
Fraunberger hin, er beschäftige
sich schon seit rund zehn Jahren mit dem
Leben Goethes, kommentierte der
Moderator lediglich mit einer höchst
abfälligen Handbewegung "Das sieht man ihm gar
nicht an."