Analyse der Sendung vom 17.02.2001

Da ging der Kelch namens Internat-R@@b der Woche, welcher ja bekanntlich Hohn und Spott über des Netzes peinlichste Homepages verschüttet noch einmal deutlich an uns vorüber. Beachtlich immerhin, wie schnell sich doch durch einen unbedacht angebrachten Link auf einer populären Seite das Besucheraufkommen vervielfacht. Konnte man noch am 5. Februar unsere Besucher an gerademal 2 Fingern abzählen, so steht für den 13. Februar ein Rekord von 534 Hits. Innerhalb von 8 Tagen hatte sich also das Besucheraufkommen verzweihundertsiebenundsechzigfacht. Man muss nicht mal einen besonders guten Taschenrechner haben, um ausrechnen zu können, dass bei gleichbleibenden Steigerungsraten schon nach 3 Wochen 10 Milliarden Zugriffe zu erwarten gewesen wären, womit das allgemeine Problem der Überbevölkerung plötzlich auch unseres gewesen wäre. Sein wir also dankbar, dass sich die Besucherzahlen doch wieder auf ihr gewohntes Niveau einzupegeln beginnen, zumal uns 1 Besucher mit Hirn 1000mal lieber ist als 10 Besucher, die na, sagen wir mal über sowas lachen können: Frauen an den Herd, Emanzen in den Herd.
Mal ne Frage am Rande: wer oder was ist eigentlich TV total? Ich hab mir längst alle Kanäle außer dem MDR abgeklemmt. Da kann man nix falsch machen.

Doch nun endlich zur jüngsten Sendung und damit zu einer brandneuen Analyse:
 
 
 

Kandidatin 1 - Viola

Sie weiß - laut Franks Vorankündigung - "ihre Chefs richtig zu nehmen". Als
gelernte Sekräterin versteht sich dies für Viola ja wohl von selbst.
In der Videoannonce machte sie dann sympathischerwiese überhaupt keinen Hehl
aus ihren Kontrollverlusten beim Alkoholkonsum: "Ich bin auf der Suche nach
einem Mann mit dem ich mich hier mal treffen kann, um mehr als ein Glas Wein
zu trinken." Na dann - Prost!

Kandidatin 2 - Thea

Was Thea hier nun eigentlich suchte, blieb leider ungeklärt. Die ebenfalls
beim MDR produzierte Wandersendung "Rucksack" wurde doch am Vortag abgedreht.
Und überhaupt! Das is doch hier keine Karnevalsprunksitzung, Thea! Ständig
grölte sie durch laue Gags von Büttenredner Liehr ausgelöst wie ein
kastriertes Meerschweinchen los.
Die Krönung dann allerdings in der Aussage, sie wolle auch in Zukunft noch
viel alleine reisen, "wenn sich kein Mann findet". Unerhört! Je t'aime hat
schließlich bisher noch für jeden noch so unförmigen Topf einen mehr oder
weniger passenden Deckel gefunden....
Ansonsten wusste die Weltenbummlerin nix weiter zu berichten, außer das sie
sieben Achtel des Jahres damit beschäftigt ist, durch permanentes
Urlaubmachen das Vermächtnis ihres jüngst verstorbenen Mannes zu verbraten.

Und dann waren da noch die Kandidatinnen 3 und 4, zu denen dem Redakteur vom Dienst dann auch nix mehr eingefallen ist. Immerhin hat uns der Bilderdienst zuverlässig wie immer die vorteilhaftesten Standfotos zur Verfügung gestellt. Der geübte Betrachter wird diese zu interpretieren wissen...

 
Diese Gesichtsbaracke war übrigens keine Kandidatin, sondern quasi nur zur Abschreckung eingeflogen worden. Hoffen wir, dass es hilft

In den pausenfüllenden Dialogen geriet Frank in der heutigen Folge einmal an
einen selbsternannten Weinexperten, wie man ihn wohl an jedem Stammtisch in
jeder noch so heruntergekommenen Dorfspelunke im Dutzend vorfinden kann.
Schnell hatte der Menschenkenner Liehr den Hochstapler entlarvt und zeigte
von nun an ein ums andere Mal, welch blasiertes Arschloch doch in ihm
schlummert.
Auf die Aussage des Schluckspechtes Herrn Fraunberger hin, er beschäftige
sich schon seit rund zehn Jahren mit dem Leben Goethes, kommentierte der
Moderator lediglich mit einer höchst abfälligen Handbewegung "Das sieht man ihm gar
nicht an."

      
 
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